Polen und Ungarn gegen LGBT-Rechte

Polen und Ungarn gegen LGBT-Rechte

Polen und Ungarn haben Berichten zufolge verhindert, dass in der geplanten Erklärung des EU-Sozialgipfels das Wort "Geschlechtergleichheit" verwendet wird.

Die Nachrichtenagentur AFP zitiert einen EU-Diplomaten und schreibt, dass die nationalkonservativen Regierungen in Warschau und Budapest sich gegen eine Formulierung gestemmt hätten, die nicht nur Männer und Frauen gleichstellt, sondern auch Raum für die Rechte der LGBT-Community schafft. Das Kürzel steht für lesbisch, schwul, bisexuell und transgender. Polen erklärte, es könne nur um die Gleichstellung von Männern und Frauen gehen. Der Streit über die Erklärung des Sozialgipfels hatte die EU-Botschafter und Botschafterinnen tagelang beschäftigt. In der nun vereinbarten Version wird die LGBT-Community nicht erwähnt.

Stand: 07.05.2021, 17:30