Jugendliche halten an traditionellen Berufswünschen fest

Krankenschwester im OP  (Symbolbild)

Jugendliche halten an traditionellen Berufswünschen fest

Obwohl sich die Arbeitswelt stark verändert, bleiben die Traumberufe vieler Jugendlicher eher traditionell.

Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nennen 15-Jährige in Deutschland und anderen Wirtschaftsnationen vor allem Berufe wie Ärztin, Lehrer, Managerin und Polizist. OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher forderte deshalb eine bessere Berufsvorbereitung. Ansonsten bestehe das Risiko, dass die nächste Generation für die Vergangenheit ausgebildet werde, nicht für die Zukunft. Es gehe darum, Arbeitgeber direkt an die Schulen zu bringen.

In Deutschland sind die Berufswünsche der Jugendlichen zumindest diverser als in anderen Ländern. Als möglichen Grund nennen die Autorinnen und Autoren, dass hier die Berufsberatung frühzeitig beginne. Die Untersuchung beruht auf Daten der Pisa-Studie.

Stand: 22.01.2020, 13:10