Nachrichtenagenturen wollen diskriminierungssensibler berichten

Symbolbild: Monitorbildschirmtext "Mitarbeiter*innen"

Nachrichtenagenturen wollen diskriminierungssensibler berichten

Die größten deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um sprachliche Diskriminierungen in Wort und Schrift zu vermeiden.

So sollen zum Beispiel Personenbezeichnungen, die grammatisch gesehen männlich sind, bislang aber für alle Geschlechter verwendet werden, schrittweise zurückgedrängt werden. Ob sie in einigen Jahren komplett darauf verzichten können, hänge von der weiteren Entwicklung der Sprache ab. Sonderzeichen wie Genderstern, Unterstrich oder Doppelpunkt wollen die Nachrichtenagenturen zunächst nicht verwenden. Es müsse abgewartet werden, welche der unterschiedlichen Zeichen sich durchsetzten. An dem Vorstoß beteiligen sich AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID.

Stand: 21.06.2021, 19:18