Musikverband gegen Streaming-Manipulation

Musikverband gegen Streaming-Manipulation

Der Bundesverband Musikindustrie hat nach eigenen Angaben einen juristischen Erfolg mit Signalwirkung gegen Manipulationen beim Musik-Streaming erzielt.

Das Landgericht Berlin habe eine einstweilige Verfügung gegen den Betreiber einer entsprechenden Webseite erlassen. Die Internet-Seite ist inzwischen nicht mehr verfügbar.

Die in Deutschland ansässige Seite bot den Verkauf von Fake-Abrufen bei Streaming-Plattformen wie zum Beispiel Spotify an. Dadurch sei die Häufigkeit, mit der ein Musikstück über einen Audiodienst gehört wurde, in illegaler Weise in die Höhe getrieben worden, so der Bundesverband.

Der Abruf der Musikstücke hat bei den Streaming-Plattformen nicht nur einen Einfluss auf die Chart-Platzierung sondern auch auf die Lizenzzahlungen an die Musiker.

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Stand: 03.03.2020, 17:45