Coronakrise trifft Musikurheber hart

Gema-Zeichen

Coronakrise trifft Musikurheber hart

Komponisten, Textautoren und Musikverleger haben 2020 mit den Urheberrechten an ihren Werken deutlich weniger Geld verdient als in den Jahren davor.

Nach Angaben der Verwertungsgesellschaft GEMA sind allein die Einnahmen für das öffentliche Abspielen oder Aufführen von Musik um 43 Prozent eingebrochen - auf insgesamt 230,1 Millionen Euro.

Als Grund nennt die GEMA den zeitweise flächendeckenden Corona-Lockdown: Konzerte und andere Veranstaltungen fielen aus. Außerdem waren Gaststätten und Geschäfte geschlossen und spielten deshalb auch keine Musik. Einen Teil der finanziellen Einbußen konnte die GEMA nach eigenen Angaben abfedern. Zudem habe es millionenschwere Hilfsprogramme für besonders betroffene Mitglieder gegeben.

Stand: 04.05.2021, 14:58