Internationaler Kunstschmugglerring in New York vor Gericht

New York um 1950

Internationaler Kunstschmugglerring in New York vor Gericht

In New York müssen sich mutmaßliche Mitglieder eines internationalen Kunstschmugglerrings vor Gericht verantworten - wegen Handels mit gestohlenen Antiquitäten im Wert von mehr als 143 Millionen Dollar.

Die Bande soll über Jahre hinweg mehr als 2.600 Artefakte, wie Statuen und antike Meisterwerke unter anderem aus dem Nahen Osten, Indien und Kambodscha an Händler und Sammler verkauft haben. Wie aus der eingereichten Strafanzeige hervorgeht, wurden einige Stücke in weltbekannten Museen ausgestellt. Staatsanwälte sprechen von einem der größten Fälle von Kunstschmuggel. Kopf der Bande soll ein New Yorker Galerie-Besitzer gewesen sein, der 2011 in Deutschland festgenommen wurde.

Stand: 11.07.2019, 10:12