Kunstprojekt eröffnet Palast der Republik wieder

Die Fensterscheiben des Hauses der Berliner Festspiele ist mit Bronzefolien beklebt. Rund zehn Jahre nach dem Abriss des Palasts der Republik wollen Künstler in Berlin das DDR-Gebäude wieder auferstehen lassen.

Kunstprojekt eröffnet Palast der Republik wieder

Die Berliner Festspiele wollen am Wochenende den DDR-Prestigebau symbolisch wieder aufleben lassen.

Dafür soll sich das Haus der Berliner Festspiele in das inzwischen abgerissene Gebäude verwandeln. Der Palast der Republik war der Sitz der Volkskammer der DDR und diente zugleich als Kulturzentrum. Für Intendant Thomas Oberender ist die symbolische Wiedereröffnung nicht nostalgisch, sondern ein Anlass, über die Geschichte zu sprechen. Das Kunstprojekt will Musik, Lesungen, Performances und politische Diskussionen verbinden. Geplant sind etwa eine Diskussion mit Autor Bernhard Schlink, ein Gespräch mit der französischen Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und eine "parlamentarische Anhörung" mit dem früheren griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis.

Stand: 05.03.2019, 08:52