Doch keine Geständnisse im Münchner Kunstfälscherprozess

Das Gerichtsgebäude und der Vorplatz des Münchner Landgerichts.

Doch keine Geständnisse im Münchner Kunstfälscherprozess

Im Münchner Kunstfälscher-Prozess wollen die drei angeklagten Kunsthändler eine gemeinsame Erklärung nicht als Geständnis verstanden wissen.

Zum Auftakt ihres Strafprozesses räumten sie lediglich ein, dass möglicherweise Mitarbeiter des Auktionshauses Angaben gemacht hätten, die sie selbst nicht überprüft hätten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, in ihrem Auktionshaus über Jahre Kopien von Grafiken als Originale verkauft zu haben. Das sei gewerbsmäßiger Betrug in mehr als 190 Fällen gewesen. Die Angeklagten sollen die Kunstwerke von einem Mann in Bielefeld gekauft haben, der jahrelang Kopien von Grafiken berühmter Künstler anfertigte.

Stand: 23.07.2019, 08:01