Raubkunst zurückgegeben

Der Zeichner Alfred Kubin in seinem Haus in Zwickledt bei Schärding.

Raubkunst zurückgegeben

Das Lenbachhaus in München trennt sich von Kunstwerken, die die ehemaligen jüdischen Besitzer unter den Nazis zu Schleuderpreisen verkaufen mussten.

Das Museum hat 16 Zeichnungen des österreichischen Künstlers Alfred Kubin an die Nachfahren des Wiener Ehepaars Morgenstern zurück gegeben. Die Kunstsammler Morgenstern hatten die Zeichnungen 1938 unter dem Druck der Juden-Verfolgung zum Stückpreis von 30 Reichsmark an den Sammler Kurt Otte verkauft, obwohl der tatsächliche Wert weit darüber lag. Das Lenbachhaus hatte Ottes Kubin-Sammlung gekauft, aber erst später herausgefunden, dass es sich bei den Zeichnungen um NS-Raubkunst handelt.

Stand: 15.05.2019, 16:09