Komische Oper Berlin: Sanierung stockt

Blick in den Zuschauerraum der Komischen Oper in Berlin

Komische Oper Berlin: Sanierung stockt

Die Sanierung der Komischen Oper Berlin gerät ins Stocken. Der Wettbewerb um die Vergabe der Generalplanung muss neu ausgeschrieben werden.

Das bisherige Verfahren zur Suche nach einem Architekten für den Umbau ist geplatzt. Nach Angaben der Senatsbauverwaltung hat die Vergabekammer des Landes das Verfahren gestoppt. Der Wettbewerb soll "zeitnah" wieder ausgeschrieben werden.

Insgesamt gab es 15 Bewerber, darunter Architekten wie der Niederländer Rem Koolhaas, der Brite David Chipperfield, das norwegische Büro Snohetta, das die Oper Oslo erbaute, und das spanisch-deutsche Büro Nieto Sobejano. Der auf höchstens 200 Millionen Euro veranschlagte Umbau soll 2023 beginnen und bis 2027 abgeschlossen sein.

Stand: 22.11.2019, 18:48