Kolonialgeschichte im Koalitionsvertrag

Annalena Baerbock, Robert Habeck, Olaf Scholz und Christian Lindner kommen zur Pressekonferenz, um den Koalitionsvertrag für die zukünftige Bundesregierung vorzustellen

Kolonialgeschichte im Koalitionsvertrag

Die zukünftige Bundesregierung will die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte vorantreiben.

In ihrem am Mittwoch (24.11.2021) veröffentlichten Koalitionsvertrag bekennen sich SPD, Grüne und FDP dazu, den Dialog mit den Herkunftsgesellschaften zu suchen und die Rückgabe von "Objekten aus kolonialem Kontext" zu fördern. Ein Sonderprogramm "Globaler Süden" soll "koloniale Kontinuitäten überwinden" helfen. Dazu sollten auch unabhängige wissenschaftliche Studien zur Aufarbeitung des Kolonialismus gehören.

Außerdem bekräftigen die Koalitionäre, die internationale Kulturpolitik sei "die dritte Säule" der deutschen Außenpolitik. Sie sei ein "Angebot für eine Werte- und Verantwortungsgemeinschaft in Europa und weltweit".

Stand: 24.11.2021, 18:54