Klimawandel gefährdet archäologisches Erbe in Grönland

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Klimawandel gefährdet archäologisches Erbe in Grönland

Der Klimawandel bedroht nach Ansicht von Experten auch das archäologische Erbe in Grönland.

Laut einer Studie sorgen steigende Temperaturen und veränderte Niederschläge dafür, dass sich organisches Material wie Holz, Knochen und DNA schneller zersetzt. Archäologen hatten für ihre Untersuchung sieben Fundstätten im Süden und Westen Grönlands untersucht. Dort lagern bis zu 2500 Jahre alte Überreste, die etwa zu ehemaligen Wikingersiedlungen gehören.

Die Forscher berichten, an einigen der Stätten gebe es keine unversehrten Knochen oder Holzstücke mehr. Es liege nahe, dass sie sich in den vergangenen Jahrzehnten bereits zersetzt hätten.

Stand: 11.07.2019, 16:15