Kinos fordern Ausschluss von Netflix-Film bei Berlinale

Natalia de Molina als Elisa Sanchez Loriga und Greta Fernandez als Marcela Gracia Ibeas in einer Szene des Kinofilms "Elisa y Marcela"

Kinos fordern Ausschluss von Netflix-Film bei Berlinale

Kinobetreiber haben den Ausschluss eines Netflix-Films aus dem Wettbewerb der Berlinale gefordert.

In einem Brief an Festivaldirektor Dieter Kosslick und Kulturstaatsministerin Monika Grütters heißt es, es deute alles darauf hin, dass der Film nicht regulär in die Kinos komme. Deshalb solle der Beitrag außer Konkurrenz gezeigt werden. Der Verband AG Kino, der Interessenvertreter der Filmkunsttheater, teilte mit, rund 160 Kinobetreiber hätten sich dem Aufruf angeschlossen. Es geht um den Film "Elisa y Marcela" von Isabel Coixet, der am Mittwoch auf der Berlinale laufen soll. Eine Sprecherin des Filmfestivals teilte mit, dass der Film in Spanien in den Kinos laufen soll. Die Kinobetreiber fürchten um ihre Geschäfte, weil Filme von Streamingdiensten oft gar nicht oder nur kurz ins Kino kommen

Stand: 11.02.2019, 17:00