Jüdische Gemeinden kritisieren Ruhrtriennale-Chefin

Jüdische Gemeinden kritisieren Ruhrtriennale-Chefin

Die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen kritisieren die Intendantin der Ruhrtriennale, Stefanie Carp, für die Wiedereinladung der schottischen Hip-Hop-Band "Young Fathers".

In einem Brief an Carp heißt es, ihr Versuch, die Musik der Band von der Einstellung der Musiker zu trennen, zeuge von einer Naivität, die der Ruhrtriennale nicht würde sei. Carp hatte die Band zunächst ausgeladen, weil sie Boykott-Aufrufe gegen Israel unterstützen, dann aber wieder eingeladen. Ihre Kehrwende begründete Carp damit, dass sie die Musiker einlade und nicht die von den Musikern unterstützte Boykott-Bewegung gegen Israel. Mittlerweile hat aber die Band erklärt, dass sie der Einladung nach Bochum nicht mehr nachkommen will.

Stand: 22.06.2018, 17:15