Streit um Versteigerung islamischer Kulturgüter

Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Sotheby's präsentiert ein Astrolabium aus dem Jahr 1657.

Streit um Versteigerung islamischer Kulturgüter

In Israel gibt es Streit um die geplante Versteigerung islamischer Kulturgüter aus einem Museum in Jerusalem.

Der israelische Präsident Rivlin hat gefordert, die Auktion bei Sotheby`s in London abzusagen. Die angebotenen Koran-Blätter, Keramiken und Schmuckstücke hätten nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen ideellen Wert: sie seien das gemeinsame kulturelle Erbe des Nahen Ostens. Das Jerusalemer Museum für islamische Kunst ist in finanziellen Schwierigkeiten und will deshalb 268 seiner Exponate versteigern lassen.

Stand: 26.10.2020, 10:11