Iranischer Berlinale-Sieger soll in Haft

Mohammed Rassulof.

Iranischer Berlinale-Sieger soll in Haft

Der iranische Filmemacher und Berlinale-Sieger Mohammed Rassulof ist nach Angaben seines Anwalts in Teheran einbestellt worden, um eine einjährige Haftstrafe anzutreten.

Außerdem soll er zwei Jahre lang keine Filme drehen dürfen. Rassulof will der Vorladung aber nicht folgen, sondern Berufung einlegen. Die Islamische Republik betrachtet drei seiner Werke als Propaganda gegen das System. Deshalb durfte er auch zur Berlinale nicht ausreisen. Schon 2011 war er zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Filmverbot verurteilt worden. Die Strafe wurde später verringert.

Stand: 04.03.2020, 18:51