Menschenrechtler sehen indigene Sprachen bedroht

Anhänger indigener Gruppen nehmen in San Cristobal De Las Casas (Mexiko) an einer Messe mit Papst Franziskus teil.

Menschenrechtler sehen indigene Sprachen bedroht

Menschenrechtler sehen immer mehr indigene Sprachen vom Aussterben bedroht.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker machte darauf aufmerksam, dass die indigenen Sprachen meist mündlich überliefert und nicht in der Schule gelehrt werden. Zudem würden indigene Sprecher oft diskriminiert. Viele Eltern würden ihre Kinder deshalb in der vorherrschenden Mehrheitssprache erziehen, damit sie bessere Bildungs- und Aufstiegsschancen erhalten.

Weltweit gibt es rund 4.000 indigene Sprachen, die fast alle in ihrer Existenz bedroht sind. Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen dieses Jahr zum "Jahr der indigenen Sprachen" ernannt.

Stand: 05.08.2019, 15:47