Haus der Geschichte NRW erwirbt neue Sammlung

nge Abresch, Gattin von Sammlungsgründer Werner Abresch, schaut sich ein Brautkleid aus Falschirmseide an.

Haus der Geschichte NRW erwirbt neue Sammlung

Ein Brautkleid aus Fallschirmseide und zu Sieben umfunktionierte Stahlhelme - das zukünftige Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens hat eine neue Sammlung mit Alltagsgegenständen aus der Nachkriegszeit erworben.

Die über 2.000 Objekte aus den 40er und 50er Jahren stammen von Pfarrer Werner Abresch aus Wesel. Laut dem Präsidium der Stiftung Haus der Geschichte NRW ist die Sammlung einzigartig. Abresch sei seiner Zeit voraus gewesen. Er habe Gegenstände nicht aufgrund ihres Werts gesammelt, sondern aufgrund ihrer Geschichte.

In der Nachkriegszeit wurden Kriegs- und Rüstungsmaterialien oft umfunktioniert. Granathülsen wurden zu Vasen, Gasmasken zu Kochgeräten.

Das Haus der Geschichte NRW soll 2028 in Düsseldorf öffnen.

Stand: 17.06.2021, 16:07