Uni Göttingen übergibt Maori-Schädel an Neuseeland

Hauptgebäude der Universität Göttingen.

Uni Göttingen übergibt Maori-Schädel an Neuseeland

Die Universität Göttingen hat zwei tätowierte Maori-Schädel aus Neuseeland an das Nationalmuseum in Wellington übergeben.

Sie waren im Jahr 1834 auf Vermittlung des englischen Königshauses an die Universität gelangt. Seit 1934 zählen sie laut Inventar als "Kopftrophäen" der Maori zur Ethnologischen Sammlung der Uni.

Das neuseeländische Nationalmuseum organisiert seit 2003 im Rahmen eines staatlichen Förderprogramms die Rückführung menschlicher Überreste der Ureinwohner. Die Schädel sollen zunächst im Museum in Wellington aufbewahrt werden, da ihre Stammesverbindungen bislang nicht identifiziert werden konnten.

Stand: 16.10.2020, 15:16