Präsident des Goethe-Instituts sieht "Verrohung der Sprache"

Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts vor Logo Goethe Institut

Präsident des Goethe-Instituts sieht "Verrohung der Sprache"

Der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, hat vor wachsendem Einfluss rechtspopulistischer Strömungen auf den Kulturbetrieb gewarnt.

Anlässlich der Eröffnung der deutsch-israelischen Literaturtage in Berlin sagte er am Mittwoch (04.09.2019), unsere Gesellschaft verändere sich zunehmend "in lautstarker Auseinandersetzung, in Manipulation, Täuschung und Simplifizierung, in Verrohung der Sprache". Populistische und politisch extreme Strömungen würden begünstigt und die Gesellschaft gespalten. Europa und Deutschland würden derzeit einen deutlichen Zulauf zur neuen Rechten erleben.

Stand: 05.09.2019, 07:44