Berkeley führt geschlechtsneutrale Sprache ein

 Berkeley-Stadtrat Rigel Robinson steht im Martin Luther King Jr. Civic Center. Er hat eine Initiative für geschlechtsneutrale Sprache auf den Weg gebracht. Mehr als zwei Dutzend Wörter in der Gemeindeverordnung werden dazu ausgetauscht.

Berkeley führt geschlechtsneutrale Sprache ein

Die kalifornische Universitätsstadt Berkeley führt offiziell die geschlechtsneutrale Sprache ein.

Nach einem Beschluss des Stadtrates werden mehr als 20 Wörter in der Gemeindeverordnung ausgetauscht. Statt "fireman", also "Feuerwehrmann", soll es zum Beispiel künftig "firefighter" heißen. Auch auf die Personalpronomen "er" und "sie" soll verzichtet werden. Stadtrat Rigel Robinson sagte, dies sei ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Sprache sei mächtig und Menschen, die sich weder als männlich noch als weiblich identifizierten, dürften nicht ausgeschlossen werden.

Stand: 19.07.2019, 13:16