Flüchtlingslager in Stukenbrock wird erforscht

Befreite russische Kriegsgefangene im "Stalag 326" in Stukenbrock im April 1945.

Flüchtlingslager in Stukenbrock wird erforscht

Forscher wollen die Geschichte des ehemaligen Lagers für Kriegsgefangene und Flüchtlinge im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrok aufarbeiten.

Das Buch "Das Sozialwerk Stukenbrock" soll vor allem die Anfangszeit in den Blick nehmen. Das Werk bestand von 1948 bis 1970. Zunächst war es ein Auffang- und Durchgangslager für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Später diente das Gelände auch zur Unterbringung von DDR-Flüchtlingen und deutschen Aussiedlern aus Russland. Die Forschung zu dem Flüchtlingslager steht nach Angaben der Herausgeber noch am Anfang. Hintergrund der Aufarbeitung ist die vom Land Nordrhein-Westfalen geplante Weiterentwicklung des Ortes zu einer Gedenkstätte.

Stand: 31.07.2020, 13:59