Gerhard Richter distanziert sich von angebotenen Skizzen

Der Künstler Gerhard Richter steht in seinem Kölner Atelier vor einem Bild (2016).

Gerhard Richter distanziert sich von angebotenen Skizzen

Gerhard Richter hat sich sich von einer Sammlung angeblicher früher Skizzen distanziert. In einem Interview mit der Deutschen Presse Agentur sagte der Künstler, viele der angebotenen Zeichnungen seien nicht von ihm.

Richters Aussage nach ist die Hälfte der Arbeiten Ramsch und gehört verbrannt. Unbekannte versuchen seit einigen Jahren, die Mappe mit etwa 500 Skizzen und Studien für eine hohe Millionensumme zu verkaufen. Zuletzt wurde die Sammlung dem Ex-Kunsthändler Helge Achenbach angeboten, der wegen Betrugs drei Jahre im Gefängnis saß. Achenbach will die Arbeiten nach eigenen Angaben für das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sichern.

Stand: 16.12.2019, 09:50