Gedenken an Genozid an Jesiden im Irak

Demonstranten protestieren gegen die Verfolgung der Jesiden durch den islamischen Staat im Nordirak.

Gedenken an Genozid an Jesiden im Irak

Menschenrechtler und Politiker rufen anlässlich des sechsten Jahrestags (03.08.2020) des Völkermords an den Jesiden im Irak dazu auf, Angehörige der Glaubensgemeinschaft besser zu schützen.

Entwicklungsminister Gerd Müller sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dieser Genozid dürfe nicht einfach vergessen werden. Besonders wichtig sei es, den nach Entführungen und Vergewaltigungen oft schwer traumatisierten Frauen zu helfen. Zudem müsse den Jesiden die Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht werden.

2014 hatte die Terrorgruppe IS damit begonnen, Jesiden im Irak zu verfolgen und zu töten. Viele Frauen wurden verschleppt und versklavt.

Stand: 03.08.2020, 08:05