"Gangsta"-Rap fördert laut Studie Antisemitismus

NRW-Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheuser-Schnarrenberger zu Gangsta-Rap

"Gangsta"-Rap fördert laut Studie Antisemitismus

Das Hören von sogenanntem "Gangsta"-Rap fördert Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus - zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Bielefeld.

Nach ihren Befragungen sind die Forschenden überzeugt davon, dass die Jugendlichen die Untertöne in den Raptexten oft gar nicht wirklich verstehen - trotzdem zeigt die Studie einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von "Gangsta"-Rap und der Neigung, antisemitische und frauenfeindliche Aussagen zu teilen. Am stärksten ist der Einfluss demzufolge auf männliche Jugendliche mit einer weniger hohen Bildung. Die wissenschaftliche Untersuchung war von der NRW-Antisemitismusbeauftragten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Auftrag gegeben worden.

Stand: 04.05.2021, 13:01