Kritik an Friedenspreisträger Salgado

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado

Kritik an Friedenspreisträger Salgado

An der geplanten Vergabe des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado gibt es Kritik.

Fotografen-Kollegen und Kulturwissenschaftler werfen ihm vor, dass er Themen wie Umweltzerstörung und Ausbeutung in opulenten Bildern inszeniere. Die Professorin für Dokumentar-Fotografie Elisabeth Neudörfl sagte im Deutschlandfunk , Salgados Blick auf die Welt sei "rückwärtsgewandt". Er fotografiere Pinguine in der gleichen Ästhetik wie Minen-Arbeiter. Der Streit um Salgados Fotos ist in der kommenden Woche auch Thema auf einer Podiumsdiskussion am kulturwisssenschaftlichen Institut in Essen.

Stand: 09.10.2019, 08:42