Der Schriftzug "documenta fifteen" vom indonesischen Kurato­renkollektiv Ruangrupa prangt an der Fassade eines ehemaligen Sportgeschäftes in der Kasseler Innenstadt.

Documenta: Jüdischer Weltkongress fordert Entschuldigung

Stand: 23.09.2022, 08:00 Uhr

Im Zuge der Antisemitismusvorwürfe bei der Documenta fordert der Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses eine Entschuldigung von der Politik.

Maram Stern schrieb in der "Jüdischen Allgemeinen", es gehe nicht ausschließlich um "staatliches Versagen". Die Politik sollte aber einsehen, dass sie eine Mitverantwortung trage. Sie solle sich entschuldigen - und zwar jetzt und nicht erst in 50 Jahren. Die diesjährige Ausgabe der internationalen Kunstausstellung in Kassel sei ein Skandal, der nachwirken werde. Die Documenta endet am Sonntag (25.09.2022).