Corona lässt Musikkonsum einbrechen

Eine Ansammlung von CDs liegt auf dem Boden.

Corona lässt Musikkonsum einbrechen

Die Musikwirtschaft in Deutschland rechnet in diesem Jahr mit einem deutlichen Umsatzeinbruch aufgrund der Corona-Pandemie.

Eine Studie der Branche im Vorfeld des Reeperbahn Festivals in Hamburg hat gezeigt, dass die Akteure im Vergleich zum Vorjahr mit knapp 30 Prozent weniger Umsatz rechnen. Aufwärts gehen die Prognosen demnach erst wieder für 2021. Die Musikwirtschaft war in den Jahren 2014 bis 2019 stark gewachsen mit zuletzt knapp 160.000 Beschäftigten. Laut Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher ist sie damit der größte Arbeitgeber innerhalb des deutschen Mediensektors. Eine zweite Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Leute durch die Pandemie weniger Musik konsumiert und weniger Geld dafür ausgegeben haben.

Stand: 16.09.2020, 17:11