Filmprojekt Christchurch

Ein Polizist steht Wache vor der Masjid-al-Noor-Moschee in Christchurch am 17.03.2019

Filmprojekt Christchurch

Die Anschläge auf zwei Moscheen in Christchurch sollen ins Kino kommen. Das Film-Magazin "Variety" berichtet, dass der ägyptische Filmproduzent Moes Masud die Morde in einer fiktionalisierten Geschichte erzählen will.

Masud hat dem Magazin gesagt, der Film werde vom Schicksal einer Flüchtlingsfamilie handeln, die aus Afghanistan nach Christchurch flieht und in die Attacken verwickelt wird.

Ein australischer Rechtsextremist hatte am 15. März zwei Moscheen in Christchurch gestürmt und insgesamt 51 Menschen erschossen. Laut Interview hofft der Produzent Masud, dass der Film der Welt beim Heilungsprozess nach diesem unsäglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit helfen kann. Die Muslimische Gesellschaft in Christchurch ist nach eigenen Angaben nicht über die Filmpläne informiert worden. Im einem Facebook-Kommentar bittet die Gemeinde darum, die Würde und Privatsphäre ihrer Mitglieder und die Würde der getöteten Menschen zu achten.

Stand: 15.05.2019, 16:04