Buxtehude lässt Akten zu Hexenprozessen restaurieren

Mahnmal am historischen Rathaus erinnert an Opfer der Buxtehuder Hexenprozesse zwischen 1540 und 1644

Buxtehude lässt Akten zu Hexenprozessen restaurieren

Die Stadt Buxtehude setzt die Aufarbeitung der Hexenprozesse vor mehr als 400 Jahren fort und lässt die erhaltenen Akten restaurieren.

Am Montag (18.03.2019) übergibt das Stadtarchiv die handschriftlichen Dokumente aus dem 16. und 17. Jahrhundert einer Restauratorin. In einem Zeitraum von rund 100 Jahren wurden damals im niedersächsischen Buxtehude 21 Frauen wegen Hexerei und Zauberei angeklagt. 15 von ihnen wurden nachweislich hingerichtet, die sind verbrannt worden. Vor zwei Jahren wurde in Buxtehude ein Bronzemahnmal errichtet, das an dieses dunkle Kapitel der Stadtgeschichte erinnert.

Stand: 18.03.2019, 08:59