Zentrum Kulturgutverluste fördert Aufarbeitung der Kolonialgeschichte

Das "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste" in Magdeburg

Zentrum Kulturgutverluste fördert Aufarbeitung der Kolonialgeschichte

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg fördert seit Jahresbeginn auch Projekte zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.

Mit insgesamt 1,9 Millionen Euro soll in diesem Jahr die Herkunft von Sammlungen aus kolonialen Zusammenhängen erforscht werden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters berief einen neuen Beirat, der die Anträge auf Förderung der Provenienzforschung bewerten soll. Monika Grütters sagte, die Kolonialgeschichte sei über viele Jahrzehnte in Deutschland ein blinder Fleck in der Erinnerungskultur gewesen. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste besitze große Erfahrung darin, der Geschichte der Werke auf den Grund zu gehen. Die Kernaufgabe des Zentrums, die Projektförderung im Bereich NS-Raubgut, soll von der neuen Aufgabe nicht eingeschränkt werden.

Stand: 04.02.2019, 17:33