KVB-Bahn "Schalömchen“"

Positive Bilanz für "1.700 Jahre jüdisches Leben"

Stand: 06.12.2021, 15:38 Uhr

Das Organisationsteam des Festjahres "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" hat eine positive Bilanz gezogen.

Viele Jüdinnen und Juden hätten zum ersten Mal seit 76 Jahren gewagt, ihre Bräuche auf deutschen Plätzen und Straßen zu zeigen, sagte Geschäftsführer Andrei Kovacs am Montag (06.12.2021) in Dortmund. Besonders eindrucksvoll sei zum Laubhüttenfest im September 2021 der Bau der ersten Laubhütte außerhalb einer jüdischen Einrichtung in Münster gewesen. Auch die über 200 Veranstaltungen an insgesamt 50 Orten in Nordrhein-Westfalen sowie eine umfassende Wanderausstellung hätten die vielfältigen Beiträge jüdischen Lebens zur deutschen Kultur gezeigt, hieß es weiter.

Das Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" bezieht sich auf ein Dekret von Kaiser Konstantin an die Stadt Köln im Jahr 321, in dem er Juden ermöglichte, ein städtisches Amt zu bekleiden.