Das Foto zeigt die Küste des Sees, die von kleinen Steinchen und Laubbäumen gesäumt ist.

Archäologen finden Siedlungsreste am See Genezareth

Stand: 21.09.2022, 18:41 Uhr

Archäologinnen und Ärchäologen der Universität Mainz haben im Norden Israels Überreste einer alten Siedlung freigelegt, in der einst Christen und Juden lebten.

Unter anderem seien Mosaikböden aus dem fünften oder sechsten Jahrhundert entdeckt worden. Sie stellten die Tier- und Pflanzenwelt Ägyptens dar. Die Mainzer Archäologen arbeiten bereits seit Jahren im Umfeld des Sees Genezareth.

1930 waren am Nordwestufer die Ruinen einer Palastanlage gefunden worden. Forscher waren bisher davon ausgegangen, das Wüstenschloss sei auf unbesiedeltem Gelände an einem menschenleeren Uferabschnitt erbaut worden.