Friedenspreisträger Sen sieht Chancen durch Corona

Amartya Sen

Friedenspreisträger Sen sieht Chancen durch Corona

Die Corona-Pandemie könnte nach Einschätzung des diesjährigen Friedenspreisträgers Amartya Sen zu einer "Erweiterung des Denkens" führen.

In einer digitalen Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse sagte der 86-jährige Wirtschaftsphilosoph aus Indien, dass wir unser Leben in einem größeren Zusammenhang sehen sollten. Die Pandemie zwinge dazu, sich zu überlegen, was gut für den anderen sei.

Die Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Karin Schmidt-Friderichs sagte bei der Pressekonferenz, Sens Werk könne als Gebrauchsanweisung für den Aufbau einer besseren Welt nach Corona verstanden werden.

Sen wird am Sonntag (18.10.2020) mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche wird jedoch ohne Publikum stattfinden.

Stand: 16.10.2020, 11:04