Aachener Friedenspreis für Initiativen in Hanau und Nigeria

Ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Hanau wird am Brüder-Grimm-Denkmal in der Innenstadt der Opfer gedacht

Aachener Friedenspreis für Initiativen in Hanau und Nigeria

Der diesjährige Aachener Friedenspreis geht an zwei Anti-Rassismus-Initiativen rund um die Anschläge von Hanau sowie ein interreligiöses Friedensprojekt in Nigeria.

Ausgezeichnet werden die "Initiative 19. Februar Hanau" sowie die "Bildungsinitiative Ferhat Unvar". Beide Projekte wurden von Angehörigen der Opfer des rassistischen und rechtsextremen Anschlags von Hanau gegründet. "Wir müssen uns jeden Tag selbst reflektieren, wo auch wir rassistische Muster in uns tragen", erklärte das Vorstandsmitglied des Vereins Aachener Friedenspreis, Benedikt Kaleß.

Zudem ehrt der Verein die interreligiöse Fraueninitiative WIC (Women's Interfaith Council) in Nigeria, auch "Mütter für den Frieden" genannt. Das WIC setzt sich seit 2010 in der Krisenregion Kaduna für ein gewaltfreies Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen ein.

Hanau, ein Jahr danach - Serpil Unvar COSMO Köln Radyosu 12.02.2021 15:40 Min. Verfügbar bis 16.02.2022 COSMO

Stand: 21.09.2021, 12:20