Eine rote Tabulatortaste mit dem Wort Whistleblower.

Kritik an Gesetzentwurf zu Whistleblowern

Stand: 28.09.2022, 17:24 Uhr

Journalistenvertreter, Verlagsverbände und Medienhäuser kritisieren weiter den Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Whistleblowern.

In einer Mitteilung heißt es, der Gesetzentwurf bleibe nach wie vor hinter den Möglichkeiten der EU-Whistleblower-Richtlinie zurück. Nach Ansicht von Journalistengewerkschaften DJV und DJU, den Verlegerverbände BDZV und MVFP sowie ARD, ZDF und Deutschlandradio müssten alle Gesetzesverstöße vom Schutz erfasst sein. Der Gang an die Öffentlichkeit dürfe sich nicht unnötig verzögern. Morgen wird der Entwurf zum ersten Mal im Bundestag beraten.