Das umstrittene Großgemälde des indonesischen Künstlerkollektivs wurde mit schwarzen Tüchern verhüllt

Forderungen nach Konsequenzen aus documenta-Eklat

Stand: 23.06.2022, 10:22 Uhr

In der Antisemitismus-Debatte um die Documenta in Kassel werden die Forderungen nach Konsequenzen lauter.

So sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ehemalige Grünen-Abgeordnete Volker Beck gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, die Generaldirektorin der documenta, Sabine Schormann, müsse unverzüglich zurücktreten oder abberufen werden. FDP-Generalsekretär Djir-Sarai verlangt eine schonungslose Aufklärung, wie es zu Vorfall kommen konnte. Die Zeitung "Jüdische Allgemeine" fordert den Rücktritt von Kulturstaatsministerin Roth. Sie habe das Künstlerkollektiv der Documenta anfänglich in Schutz genommen. Das umstrittene Bild mit antisemitischen Darstellungen war vorgestern aus der Doumenta in Kassel entfernt worden.