Abbau eines Banners des Künstlerkollektivs Taring Padi wegen antisemitischer Bildsprache (documente 15, Kassel 2022)

Aufarbeitung des Antisemitiskus-Skandals auf der Documenta angemahnt

Stand: 27.06.2022, 18:55 Uhr

Die hessische Kunstministerin Dorn und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Gutmark, haben die Aufarbeitung des Antisemitismus-Eklats auf der Documenta angemahnt.

Dorn erklärte in Wiesbaden, man sei sich einig, dass antisemitische Inhalte nicht gezeigt und nicht reproduziert werden dürften und dass das umstrittene Bild abgehängt werden musste. Wichtig sei nun ein Dialog darüber, aus welcher Weltsicht diese Bilder entstanden sind und wie man Antisemitismus wirksam bekämpfen könne. Das als antisemitisch eingestuftes Kunstwerk des indonesischen Kollektivs "Taring Padi" war nach wenigen Tagen auf der Documenta abgebaut worden. Das kuratierende Kollektiv "Ruangrupa" aus Indonesien entschuldigte sich für den Skandal.

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