"100 Jahre lenkbares Licht" in Kölner Museum

"100 Jahre lenkbares Licht" in Kölner Museum

  • Ausstellung zu Licht
  • Leuchten auch für Bauhaus-Künstler
  • Schau bis 24. Februar zu sehen

Mit der Entwicklung und dem Einsatz von beweglichen Lichtquellen befasst sich seit Montag (14.01.2019) das Museum für Angewandte Kunst Köln in einer Ausstellung. Die Schau mit dem Titel "100 Jahre lenkbares Licht - Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung" rückt die 100-jährige Geschichte dieser Leuchten in den Mittelpunkt, wie die Stadt Köln mitteilte.

1919 war den Angaben zufolge ein Jahr des gesellschaftlichen Umbruchs: Elektrizität und elektrische Beleuchtung drangen in Fabriken und Wohnungen vor.

Bewegliches Licht für Bauhaus-Künstler

Als Erfinder des "lenkbaren Lichts" gilt der Ingenieur Curt Fischer aus Thüringen. Um Arbeitsplätze in der eigenen Fabrik angemessen zu beleuchten, entwickelte der Spezialbeleuchtungsgeräte der Marke Midgard.

Bauhaus-Protagonisten wie Marcel Breuer, Walter Gropius, Laszlo Moholy-Nagy und Lyonel Feininger entdeckten die Leuchten für sich, so das Museum.

Ausstellung bis Februar zu sehen

Die Ausstellung zeigt anhand von Originalleuchten, Patenten, Briefen und Zeichnungen sowie kurzen Filmen den Werdegang des Unternehmens aus Thüringen. Außerdem werden parallele und aktuelle Entwicklungen verschiedener Gestalter und Hersteller erklärt.

Die Ausstellung ist bis zum 24. Februar zu sehen.

Stand: 14.01.2019, 15:38