Rüdiger Safranski und Sabin Tambrea

lit.COLOGNE - „Ich habe kein litterarisches Interesse, sondern bestehe aus Litteratur …“ – Kafka schreibt um sein Leben.

Mit Rüdiger Safranski und Sabin Tambrea

„… ich bin nichts anderes und kann nichts anderes sein“, so Franz Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. In seinen Tagebüchern führt er weiter aus: „Alles was sich nicht auf Litteratur bezieht, hasse ich, es langweilt mich Gespräche zu führen … Besuche zu machen, Leiden und Freuden meiner Verwandten langweilen mich in die Seele hinein. Gespräche nehmen allem was ich denke die Wichtigkeit, den Ernst, die Wahrheit.“ Das Schreiben war Kafkas Existenz. Er ist ein faszinierendes Beispiel dafür, was Schreiben im Extremfall für das Leben bedeuten kann, wie alles ihm untergeordnet werden kann, welche Anfechtungen und Augenblicke des Glücks sich daraus ergeben. Um den Geheimnissen seines Werks, das zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählt, näher zu kommen, verfolgt Rüdiger Safranski in Kafka. Um sein Leben schreiben die naheliegende Spur: das Schreiben selbst und seinen Kampf darum.

Lesung: Sabin Tambrea

Mod.: Miryam Schellbach 

Hinweis: Tickets sind über die Website der lit.COLOGNE erhältlich.

„Ich habe kein litterarisches Interesse, sondern bestehe aus Litteratur …“ – Kafka schreibt um sein Leben. Mit Rüdiger Safranski und Sabin Tambrea , Köln, 11.03.2024

Datum: Montag, 11.03.2024
Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal (WDR Funkhaus)
Wallrafplatz 5
50667 Köln
Beginn: 17.00 Uhr
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