Feldmann und Kupferberg

lit.COLOGNE - Was bedeutet „Jüdischsein“ heute?

Mit Deborah Feldman

Deborah Feldman wuchs in der chassidischen Satmar-Gemeinde im zu Brooklyn gehörenden Stadtteil Williamsburg, New York, auf. Ihren Ausbruch aus dieser ultraorthodoxen Gemeinde und ihre Emigration nach Berlin verarbeitete sie in der beeindruckenden Autobiografie „Unorthodox“, die zum Weltbestseller wurde und die Vorlage für die gleichnamige Netflix-Serie bot. In ihrem neuen Buch setzt sich Feldman mit ihrem kulturellen Erbe und ihrer jüdischen Identität in der Gegenwart auseinander: „Wie habe ich es auszuwerten, dass dieses Deutschwerden, worum ich mich so fleißig bemüht habe, mich zu meinem Judentum wieder zurückschob wie zu einer unerfüllten Pflicht, die kein Vertagen mehr duldet?“ Judenfetisch ist ein berührendes Plädoyer für mehr Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg – und eine Ermutigung all jener, die sich aus der Falle von Gruppenzwängen befreien wollen, um ihre Identität selbstbestimmt zu definieren.

Mod.: Shelly Kupferberg 

Hinweis: Tickets sind über die Website der lit.COLOGNE erhältlich.

Was bedeutet „Jüdischsein“ heute? Mit Deborah Feldman , Köln, 10.03.2024

Datum: Sonntag, 10.03.2024
Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal (WDR Funkhaus)
Wallrafplatz 5
50667 Köln
Beginn: 17.00 Uhr
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