Küchen-Szene aus dem Spielfilm "Der verlorene Zug"

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Der verlorene Zug

Wie eine deportierte niederländische Jüdin, eine russische Scharfschützin und ein deutsches Hitlermädchen sich am Ende des Zweiten Weltkrieges anfreunden, erzählt europäische Geschichte neu.

Der verlorene Zug
Regie: Saskia Diesing


Niederlande/ Luxemburg/ Deutschland

Spielfilm, 101 Minuten (dreisprachig mit Untertiteln)

Kurz vor Ende des Krieges kommt ein Deportationszug mit niederländischen Juden – auf dem Weg in ein Konzentrationslager im Osten – nahe des Ortes Tröbitz in Brandenburg zum Stehen. Der Lokführer und die Bewacher haben vor der anrückenden Roten Armee die Flucht ergriffen. Die ausgehungerten Gefangenen sind auf Hilfe aus dem Dorf angewiesen.

Das ist inzwischen von den Russen besetzt. Es herrscht blankes Chaos. Als auch noch Typhus ausbricht, wird Tröbitz unter Quarantäne gestellt. Misstrauen und Rachegelüste liegen in der Luft, doch zwischen der jüdischen Niederländerin Simone (Hanna van Vliet), der jungen Deutschen Winnie (Anna Bachmann) und der russischen Scharfschützin Vera (Eugénie Anselin) entsteht unerwartet eine Freundschaft.

Saskia Diesings klug inszeniertes Drama nach einer wahren Geschichte erzählt von Vergebung und der Widerstandsfähigkeit der Frauen.

Im Streaming bei Apple TV, Amazon, Chili, Google Play, Sky, Kino on Demand, Maxdome, Magenta, Youtube. Ab 3,99 Euro.

Autorin: Anne Siegel

Redaktion: Julian Troost

Service DVD und Streaming ist eine Rubrik der WDR 5 Sendung Neugier genügt und ist dort jeden zweiten Montag zwischen 11.04 Uhr und 12.00 Uhr zu hören.

Service DVD und Streaming – Der verlorene Zug

WDR 5 Neugier genügt - Freifläche 04.12.2023 06:34 Min. Verfügbar bis 30.11.2024 WDR 5


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