Omikron-Virus im Kreis Kleve: Mehrere Fälle bestätigt

Coronavirus mit Schriftzug Omikron, Symbolfoto Omikron-Variante B.1.1.529

Omikron-Virus im Kreis Kleve: Mehrere Fälle bestätigt

Am Mittwoch bestätigte der Kreis Kleve den ersten Verdacht der neuen Virusvariante Omikron. Auch in Wachtendonk gibt es seit Donnerstag einen weiteren bestätigten Fall.

Bei einer zufälligen Überprüfung ist die Omikron-Variante entdeckt worden. Der Betroffene weiß nicht, wo er sich angesteckt haben könnte.

Den ersten offiziellen Verdacht im Kreis bestätigte eine vollständige Sequenzanalyse am Mittwoch. Dabei handelt es sich um eine Person, die vor kurzem eine Reise nach Südafrika unternommen hatte, sowie eine enge Kontaktperson.

Teils schwerer Verlauf bei Verdachtsfällen

Die 19 Verdachtsfälle teilen sich wie folgt auf: 17 Personen aus Rees, eine aus Bedburg-Hau und eine aus Kevelaer. Unter den Kontaktpersonen befinden sich auch Kinder, die noch nicht geimpft werden konnten. Die Erwachsenen sind alle vollständig immunisiert.

Ein Erwachsener hat einen schweren Krankheitsverlauf. Alle weiteren positiv getesteten Personen haben bislang einen vergleichsweise milden Krankheitsverlauf. Manche sind symptomlos.

Omikron auch bei Kind nachgewiesen

In einer ersten Pressemitteilung des Kreises Kleve war zudem die Rede von zwei Kindern, die schwer erkrankt ins Krankenhaus gebracht werden mussten. So stellt sich die Situation aber laut einer weiteren Mitteilung des Kreises Kleves doch nicht dar.

Nun heißt es, dass ein Kind aus Rees, bei dem die Omikron-Variante mittlerweile bestätigt wurde, am 26. November in einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort sei es ambulant versorgt worden und konnte wieder nach Hause. Die Eltern haben dann laut Kreis Kleve am 2. Dezember ein weiteres Mal einen Rettungswagen alarmiert. Bei diesem zweiten Einsatz wurde das Kind wohl zuhause versorgt, mittlerweile gehe es ihm besser.

Weitere Kinder, bei denen ein Omikron-Verdacht besteht, zeigen laut Kreis Kleve bisher nur leichte oder keine Krankheitssymptome. Zudem gebe es noch ein Kleinkind, das mit Atemwegsproblemen in einem Krankenhaus im Kreisgebiet stationär behandelt wird – bei ihm besteht aber nach aktuellen Erkenntnissen kein Omikron-Verdacht.

Weitere Fälle in NRW

In Nordrhein-Westfalen ist ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Eine entsprechende Information der Stadt Düsseldorf wurde am Mittwochmorgen vom NRW-Gesundheitsministerium bestätigt. "Eine sogenannte Gesamtgenomsequenzierung habe eine Infektion mit der Virus-Variante nachgewiesen", sagte ein Ministeriumssprecher.

Von dem nachgewiesenen Fall betroffen ist eine Person, die am 21. November aus ebenfalls Südafrika eingereist ist, wie die Stadt am späten Dienstagabend mitgeteilt hatte.

Einen weiteren Omikron-Verdachtsfall meldeten die Kreise Wesel und Recklinghausen.

Omikron: Experten beantworten Ihre Fragen

WDR 2 Das Thema 10.12.2021 03:08 Min. Verfügbar bis 10.12.2022 WDR 2


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Stand: 10.12.2021, 16:00