Wirtschaft

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Wirtschaft

Ein Schreiner bei der Arbeit.

Auch sie sind Teil der deutschen Wirtschaft: Schreinereien...

Viele Unternehmen stellen Waren her: Zum Beispiel baut eine Schreinerei Tische und Stühle. Die werden verkauft - also bekommt die Schreinerei Geld von ihren Kunden. Von diesem eingenommenen Geld zahlt der Chef der Firma den Lohn für seine Mitarbeiter: zum Beispiel für die Menschen, die den Tisch gebaut haben, aber auch die Putzfrau oder den Buchhalter. Außerdem werden mit dem Geld die Rohstoffe bezahlt, aus denen die Tische und Stühle hergestellt werden, also zum Beispiel das Holz oder die Schrauben und Nägel. Die kauft die Schreinerei nämlich von anderen Firmen. Diese Unternehmen bezahlen von dem Geld, das sie von der Schreinerei bekommen, wiederum ihre Mitarbeiter und Lieferanten. Dieser große Kreislauf von Geld und Waren nennt sich Wirtschaft.

Auch Dienstleistungen gehören dazu

Eine Friseurin schneidet einem Mann die Haare.

...und Friseursalons

Neben den Firmen, die Sachen herstellen, gehören auch die so genannten Dienstleistungsunternehmen zur Wirtschaft. Statt Waren bieten sie ihren Kunden bestimmte Dienste an: Zum Beispiel schneidet ein Friseur Haare, eine Bank verwaltet Geld, und ein Busunternehmen transportiert Fahrgäste von einem Ort zum anderen.

Krisen und Aufschwung

Viele Menschen sitzen in einem Biergarten

Wenn es der Wirtschaft gut geht, können viele Leute mehr Geld ausgeben

Oft hört man, dass es der Wirtschaft in einem Land gerade besonders gut oder besonders schlecht geht. Denn der große Kreislauf von Waren, Dienstleistungen und Geld ist sehr empfindlich, und es geht ständig auf und ab. Mitte der 1970er Jahre gab es zum Beispiel eine Wirtschaftskrise: Der Preis für Erdöl stieg sehr stark an und Benzin, Strom und Heizöl wurden teurer. Das schadete den Firmen, aber auch allen Kunden: Wegen der hohen Rohstoffpreise mussten die Menschen sparen und gaben deswegen weniger Geld aus. Die Firmen verdienten deshalb weniger, zahlten aber gleichzeitig genau wie die Menschen auch mehr für Heizöl und Strom. Deswegen wurden viele Mitarbeiter von ihren Firmen entlassen. Umgekehrt ist es bei einem Wirtschaftsaufschwung: Wenn Firmen viel von dem, was sie herstellen, verkaufen können, also die Nachfrage nach ihrem Produkt hoch ist, stellen sie neue Mitarbeiter ein – es gibt also weniger Arbeitslose und mehr Menschen, die Geld ausgeben können. Dadurch geht es natürlich auch wieder anderen Firmen besser.

Stand: 24.03.2010, 16:41

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