Olympische Rekorde

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Olympische Rekorde

Einmal bei den Olympischen Spielen auf dem Siegertreppchen stehen, am besten natürlich ganz oben und mit einer Goldmedaille behängt: Das ist für viele Profisportler das ganz große Ziel. Und manchmal springt dabei sogar noch ein Rekord heraus.

Olympische Ringe vor einem Stadion.

Die fünf olympischen Ringe stehen für die Verbundenheit aller Kontinente.

Einmal bei den Olympischen Spielen auf dem Siegertreppchen stehen, am besten natürlich ganz oben und mit einer Goldmedaille behängt: Das ist für viele Profisportler das ganz große Ziel. Und manchmal springt dabei sogar noch ein Rekord heraus. Vor allem die Weltrekordhalter sind unter den Siegern noch einmal eine Klasse für sich. Diese Sportler haben von allen Konkurrenten in ihrem Gebiet das beste Ergebnis aufgestellt. Und zwar das beste Ergebnis, das bis dahin jemals erreicht und offiziell gemessen wurde. Neben Weltrekorden gibt es noch weitere Rekorde. Zum Beispiel wird auch aufgelistet, wer in seinem Land oder auf seinem Kontinent der bis dahin Beste ist. Dann heißt es zum Beispiel "Deutscher Rekord!" oder "Europarekord!" Außerdem gibt es Hallen- oder Freiluftrekorde, je nachdem wo der Rekord aufgestellt wurde. Und es gibt den Olympischen Rekord - das ist die beste Leistung, die bis dahin in einer Disziplin bei den Olympischen Spielen aufgestellt wurde.

Talent und ganz viel harte Arbeit

Michael Phelps schwimmt mit Badekappe und Schwimmbrille.

Niemand hat so viele olympische Goldmedaillen gewonnen wie der US-amerikanische Schwimmer Michael Phelps .

Der Weg zu Medaillen und Rekorden ist aber sehr schwer. Diejenigen, die es an die Weltspitze schaffen wollen, brauchen einen Mix aus angeborenem Talent, der richtigen Technik und großem Ehrgeiz. Die Sportler müssen jeden Tag hart trainieren und an ihrer Technik feilen. Selbst die kleinsten Bewegungen müssen ständig geübt werden. Dazu kommt dann noch ein strenger Speiseplan, damit die Sportler ihr optimales Gewicht halten und ihren Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Denn Leistungssport ist für den menschlichen Körper extrem anstrengend.

Vorteile durch spezielle Sportkleidung

Schwimmer in Fastskin-Anzug.

Die Oberfläche von Ganzkörperanzügen ahmt die Haut von Haien nach und hat deshalb einen geringen Widerstand im Wasser.

Bei sportlichen Erfolgen spielt aber auch die Qualität der Sportausrüstung eine Rolle. Ständig werden neue Materialien und Designs entwickelt, die den Sportlern zu noch besseren Ergebnissen verhelfen sollen. Für Schwimmer kamen 2008 zum Beispiel spezielle Kunststoff-Ganzkörperanzüge auf den Markt. Sie verschafften den Schwimmern teilweise Vorteile von Sekunden. Das hat zu einer wahren Rekordflut geführt. Laufend wurden neue Weltrekorde aufgestellt und schon bald wieder unterboten. 2010 hat der internationale Schwimm-Verband die „Flutschfingeranzüge“ dann verboten. Jetzt sind nur noch Badehosen und Badeanzüge aus Stoff bis oberhalb der Knie erlaubt.

Kampf gegen Doping

Ein Schild zeigt den Weg zu einer Doping-Kontrollstation.

Die ersten offiziellen Dopingkontrollen bei Olympischen Spielen wurden 1968 in Grenoble durchgeführt.

Viele Experten sind sich sicher, dass manche Ergebnisse nicht ohne verbotene Hilfsmittel erreicht werden können. Doping hat bei der Jagd nach Rekorden immer wieder eine Rolle gespielt. Es gibt zwar Doping-Kontrollen im Sport, allerdings ist Doping nicht immer einfach nachzuweisen. Es gilt als wahrscheinlich, dass einige Sportler zum Beispiel neue Dopingmittel nehmen, die Experten noch nicht erkennen und nachweisen können.

Stand: 30.07.2016, 16:06

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