Selbstversuch: Piercing

Selbstversuch: Piercing

Ist es in der heutigen Zeit noch ungewöhnlich ein Piercing zu tragen? Michelle stellt sich einen Tag lang dem Selbstversuch – mit einem unechten Piercing. Ob sie damit auffällt?

Piercing

Mädchen mit mehreren Piercings im Gesicht

Woher kommt das Piercing?
Das Piercing ist, wie auch die Tätowierung, ein dauerhafter Körperschmuck. Dauerhaft – da eine solche Körperveränderung nicht oder nur schwer rückgängig zu machen ist. „Piercing“ geht auf den englischen Begriff „to pierce“ zurück, was so viel bedeutet wie etwas „durchdringen“ oder „durchbohren“, um einen Schmuckgegenstand tragen zu können. Den Brauch gibt es jedoch viel länger, als die Bezeichnung.

Zugehörigkeit, Symbol und Ritual
Der Ursprung der Traditionen rund ums Piercen ist nur schwer auszumachen. Die einzelnen Arten von Körperschmuck haben sich über die Jahrhunderte und von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich entwickelt. In vielen Stammeskulturen drückt das Piercing bis heute eine Gemeinschaftszugehörigkeit aus, kann eine symbolische Bedeutung haben oder in Rituale eingebunden sein.

Woher kommt das Piercing?
Das Piercing ist, wie auch die Tätowierung, ein dauerhafter Körperschmuck. Dauerhaft – da eine solche Körperveränderung nicht oder nur schwer rückgängig zu machen ist. „Piercing“ geht auf den englischen Begriff „to pierce“ zurück, was so viel bedeutet wie etwas „durchdringen“ oder „durchbohren“, um einen Schmuckgegenstand tragen zu können. Den Brauch gibt es jedoch viel länger, als die Bezeichnung.

Zugehörigkeit, Symbol und Ritual
Der Ursprung der Traditionen rund ums Piercen ist nur schwer auszumachen. Die einzelnen Arten von Körperschmuck haben sich über die Jahrhunderte und von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich entwickelt. In vielen Stammeskulturen drückt das Piercing bis heute eine Gemeinschaftszugehörigkeit aus, kann eine symbolische Bedeutung haben oder in Rituale eingebunden sein.

Punkerbewegung
In den 1970er-Jahren lehnten sich die Punker gegen die westliche „Spießer“-Gesellschaft auf. Dabei trugen viele demonstrativ Sicherheitsnadeln in der Haut; vorzugsweise ihren Wangen. Die Designerin Vivienne Westwood brachte den Körperschmuck der Punks in die Modewelt.

Piercing wird gesellschaftsfähig
Heute ist es gar nicht mehr so außergewöhnlich gepierct zu sein. Neben Ohrlöchern, die jedoch häufig nicht zu Piercings gezählt werden, ist der Schmuck im Bauchnabel, in der Zunge, den Augenbrauen, der Nase, unterhalb der Lippe, durch die Brustwarzen oder auch im Intimbereich weit verbreitet.

Mehr Frauen als Männer
Eine 2009 durchgeführt Studie der Universität Leipzig zeigt, dass in Deutschland Frauen meist häufiger ein Piercing tragen, als Männer. 35,1 % der Mädchen und Frauen zwischen 14 und 24 Jahren schmücken ihren Körper mit Piercings. Bei Jungen und Männern sind das in der gleichen Altergruppe gerade einmal 7,8 %.

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