Selbstversuch: Lächeln

Selbstversuch: Lächeln

Dieser Herausforderung hat sich Alicia gestellt. Wie das für sie war, kannst du dir hier noch einmal ansehen und erfährst außerdem, was beim Lächeln passiert!

Lächeln

Mädchen liest Brief des Werwolf-Teams, lächelt

Was passiert beim Lächeln?
Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte! Der Spruch mag vielleicht veraltet klingen, aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass wenn man jemanden anlächelt, die andere Person dies meistens erwidert? Das liegt daran, dass Lächeln ansteckend ist. Es sendet dem Gegenüber positive Signale. Die Fähigkeit zu lächeln und zu lachen ist angeboren – viele Säuglinge fangen nach sechs bis acht Wochen bereits an, Menschen in ihrer Umgebung anzulächeln.

Was passiert beim Lächeln?
Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte! Der Spruch mag vielleicht veraltet klingen, aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass wenn man jemanden anlächelt, die andere Person dies meistens erwidert? Das liegt daran, dass Lächeln ansteckend ist. Es sendet dem Gegenüber positive Signale. Die Fähigkeit zu lächeln und zu lachen ist angeboren – viele Säuglinge fangen nach sechs bis acht Wochen bereits an, Menschen in ihrer Umgebung anzulächeln.

Lachen und Lächeln haben aber auch einen positiven Effekt auf den Körper, denn sie unterstützen Heilungsprozesse. Es ist sozusagen eine kostenlose Medizin. Wenn wir lächeln bremst das Gehirn z. B. die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin oder Kortison. Auch kurbelt es die Produktion von körpereigenen Glückshormonen – wie den Endorphinen oder Serotonin – an. Dabei haben Forscher herausgefunden, dass auch ein „aufgesetztes“ Lächeln ähnliche Körperprozesse aktiviert wie ein echtes Lächeln. Du kannst also ruhig auch einmal deine Lachmuskeln anspannen, wenn dir nicht danach ist… oder vielleicht gerade dann.

Das Duchenne-Lächeln
Im 19. Jahrhundert bemerkte der französische Psychologe Guillaume-Benjamin Duchenne in einigen Studien, dass durch die Anspannung des Jochbeinmuskels die Mundwinkel nach oben gezogen werden und ein Lächeln entsteht. Damit ein Lächeln nach Duchenne als „ehrlich“ bewertet wird, müssen auch in den Augenwinkeln kleine Fältchen zu sehen sein. Hierfür sind die Augenringmuskeln zuständig. In der Forschung wurde diese Art zu Lächeln nach ihm benannt: das Duchenne-Lächeln. Auch wenn heutzutage im mimischen Ausdruck noch mehr Arten zu lächeln und deren Funktionen unterschieden werden, ist das Duchenne-Lächeln immer noch ein fester Begriff.
Das Lachen war ursprünglich übrigens eine Drohgebärde und ist aus dem Zähnefletschen entstanden. Diese Drohgebärde galt Eindringlingen außerhalb einer Gruppe. Innerhalb der Gruppe sprach es das Gemeinschaftsgefühl an. Das Zähnezeigen signalisierte: ich bin stark und ein gleichberechtigter Partner.

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