Selbstversuch: Komplimente verteilen

Selbstversuch: Komplimente verteilen

So viele Nettigkeiten aussprechen, wie möglich, das ist Laurens Aufgabe für einen Tag. Einzige Bedingung: sie müssen ehrlich und ernst gemeint sein. Da stellt sich doch die Frage: Was macht eigentlich ein Kompliment aus?

Komplimente verteilen

Junge und Lehrerin in der Schule

Was macht ein Kompliment aus?
„Du siehst heute toll aus!“ – Mit einem Kompliment hebt man etwas positiv hervor, was man an einer anderen Person gut findet. Damit so eine Äußerung ernstgemeint rüberkommt, sollte sie ehrlich sein und keinen eigennützigen Zweck verfolgen. Zielt das Kompliment auf eine Taschengelderhöhung, bessere Noten oder darauf, sich beim Klassenliebling beliebt zu machen, finden das deine Eltern, Lehrer oder Klassenkameraden ziemlich schnell heraus...!

Was macht ein Kompliment aus?
„Du siehst heute toll aus!“ – Mit einem Kompliment hebt man etwas positiv hervor, was man an einer anderen Person gut findet. Damit so eine Äußerung ernstgemeint rüberkommt, sollte sie ehrlich sein und keinen eigennützigen Zweck verfolgen. Zielt das Kompliment auf eine Taschengelderhöhung, bessere Noten oder darauf, sich beim Klassenliebling beliebt zu machen, finden das deine Eltern, Lehrer oder Klassenkameraden ziemlich schnell heraus...!

Das richtige Maß
Zwischen einem Kompliment und einer Schleimerei liegt ein schmaler Grat. Eine Flut an Komplimenten oder zu übertriebene Aussagen wie „So wunderschöne Augen habe ich noch NIE gesehen!“ können als unglaubwürdig oder aufgesetzt empfunden werden. Auch ist der Überraschungsmoment sehr wichtig. Ein Kompliment sollte daher nicht voraussehbar sein, sondern eher unverhofft geäußert werden.

Geschenk
Am besten betrachtet man ein Kompliment als ein Geschenk – es stecken schließlich Gedanken, Mühe und Mut dahinter und für das Gegenüber kann sich die Äußerung positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken. Auch für einen selbst ist es eine tolle, positive Erfahrung, wenn man jemandem mit einem Kompliment eine Freude macht.

Reaktion
Auf ein Kompliment muss man übrigens nicht sofort mit einem Gegenkompliment antworten. Auch mit dem Herunterspielen eines Kompliments – wie z. B. „Ach, dieser alte Fetzen?!“ – redet man sich selbst eher klein. Und das ist eigentlich nicht die Absicht hinter einem Kompliment. Man kann sich also ruhig einfach mal freuen und bedanken. Vielleicht findet sich ja auch wieder ein passender Zeitpunkt, an dem man ein Kompliment zurückschenken kann.

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