Selbstversuch: Handyverzicht

Selbstversuch: Handyverzicht

Svenja kann ihren Augen kaum trauen, als sie den Selbstversuchbrief liest. Einen Tag lang soll sie ohne ihr Handy auskommen. Unvorstellbar! Wie soll sie ohne Uhranzeige, ohne schnell mal mit den Freunden zu chatten oder sich über Neuigkeiten zu informieren die Zeit verbringen? Darauf zu verzichten ist ganz schön hart. Wie sie den Tag dennoch übersteht – das erfährst du hier!

Handyverbreitung in Deutschland

Ein Handy bzw. ein Smartphone ist kaum mehr als dem Alltag wegzudenken. Man kann damit spielen, Musik hören, sich mit Freunden austauschen, Videos angucken, Bahnverbindungen raussuchen, Fotos schießen. Da ist es kaum verwunderlich, dass nahezu jeder Jugendliche heute ein eigenes Handy (96%) besitzt. Das hat die JIM-Studie 2012 über den Medienumgang von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren herausgefunden. Die meisten der Befragten (91%) benutzen ihr Handy täglich bzw. mehrmals pro Woche.

Mädchen, sieht traurig aus

Kein Wunder, dass Svenja der Verzicht im Selbstversuch zunächst so schwer fällt. Am Ende des Tages findet sie es aber gar nicht so schlimm, das Handy mal nicht zu benutzen und etwas anderes zu unternehmen.

Telefonstapeln

Manchmal kann es ganz schön nervig sein, wenn man mit Freunden weggeht und alle immer auf ihr Handy gucken. Christine spielt in diesen Fällen gerne "Telefonstapeln". Und das geht so:
Alle müssen ihr Handy in der Mitte des Tisches aufeinander stapeln. Die Person, die als erstes das eigene Handy aus dem Stapel fischt, hat verloren und muss eine Aufgabe erledigen. Das kann zum Beispiel sein: Getränke ausgeben, Essen zahlen oder eine Runde um den Block laufen.
Probier’s mal aus!

Stand: 14.03.2017, 17:02

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