Klirrende Kälte in NRW

Klirrende Kälte in NRW

Anfang nächster Woche sind nachts minus fünf bis minus 14 Grad drin. Tagsüber schaffen es die Werte dann nicht mehr über den Gefrierpunkt. Das hat auch viele Vorteile! Glaubt ihr nicht? Dann klickt euch mal durch die Fotostrecke!

Kälte kann dafür sorgen, dass wir nicht so schnell krank werden. Also könnt ihr ruhig raus und zum Beispiel Spazierengehen. Es gibt auch viele Läufer, die im Winter ganz besonders gerne laufen.

Wem dabei langweilig ist, sollte Seifenblasen mitnehmen: Wenn es kalt genug ist, gefrieren sie. Das sieht fantastisch aus!

Kaltes, klares Wetter ist perfekt zum Sterne gucken. Zum Beispiel das so genannte Wintersechseck aus Capella, Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon und Pollux. Der hellste Stern im Inneren des Sechsecks, der Beteigeuze, bildet mit Sirius und Prokyon das Winterdreieck.

Wäsche trocknet bei großer Kälte übrigens super. Denn es kommt dabei nicht auf die Temperatur an, sondern darauf, wie trocken die Luft ist. Und die ist bei großer Kälte meistens sehr trocken!

Wenn es kalt ist, bleiben die Bienen im Stock. Da liegen sie eng aneinander gekuschelt und lassen ihre Muskeln zittern. Das erzeugt muckelige Wärme - und es gibt leckeren Honig!

Ob ihr es glaubt oder nicht: Die Bauern freuen sich ebenfalls über den Frost. Kalte Nächte sind nämlich super für die Böden. Im Inneren friert Wasser und dehnt sich aus und Erdklumpen werden zerkleinert. Der Boden wird also auch ohne Pflug gelockert, was für die Saat im Frühjahr super ist.

Auch die Apfelbauern freuen sich: Sie nutzen die Eiseskälte, um die Knospen mit Wasser zu besprühen, so dass ein regelrechter Eispanzer um sie herum entsteht. Damit schützen sie die empfindlichen Blüten und machen sie stark genug, bis zum Frühling zu überleben.

Stand: 23.02.2018, 17:02 Uhr

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